Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren.
Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie.
Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.“
Wirkmächtig ist, was Naomie, Joe, Selma und Yassin erzählen. Von Menschen, die vor ihren Augen lautlos ertrinken. Von traumatischen Erlebnissen, die in ihren Träumen wiederkehren. Von der Angst vor fatalen Entscheidungen.
Die MITTELMEER-MONOLOGE erzählen von den politisch widerständigen Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden, von brutalen ‚Küsten-wachen‘ und zweifelhaften Seenotret-tungsstellen und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.
Diese Aktivist*innen überzeugen beim ‚Alarmphone‘ die Küstenwachen, nach Menschen in Seenot zu suchen oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständ-lichste, was im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist:
menschliches Leben zu retten!

Wahrhaftiges Spiel im Schauspielhaus.
Minimalistisches Theater par excellance.
AufwühlendesErinnerungsstück und wichtige Mahnung gleichermaßen.
Das Stück überzeugt durch seine Dichte, kommt ohne übertriebene Dramatik aus und ergreift allein durch das schlichte Nacherzählen. Die vorgestellten Personen verdichten sich zu sympathischen Menschen, die vielfach gebrochen und doch stark genug sind, am Leben festzuhalten.
Einfühlung als Waffe.
Es kriecht einem unter die Haut.
Empathischer Sog.
Verleihen den Hinterbliebenen der rechtsradikalen Mordserie eine Stimme.
Einfühlung und Distanz zugleich. Ein starkes Stück Theater.
Subtil inszeniert und sehr aussagekräftig.
Zutiefst persönlich und hoch politisch.(…) beleuchten auf neue Weise ein aktuelles Kapitel deutscher Geschichte.
Ein nachdenklich und auch wütend machendes Stück Wahrhaftigkeit.
Weg von der Anklagebank.
Diese Erzählungen gehen wirklich unter die Haut.
Die NSU-MONOLOGE erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU. Die NSU-MONOLOGE sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit.
Die Pioniere des “Flüchtlingstheater.”
UNGEWÖHNLICH INTENSIVE TEILHABE AM EINZELNEN SCHICKSAL. VIELSCHICHTIGER UND INSPIRIERENDER EINBLICK, DER EINEN ANDEREN HORIZONT AUFZEIGT.
THEATER FÜR MEHR WILLKOMMENSKULTUR.
EINEN GERADEZU KONFRONTATIVEN BLICK AUF DAS ERLEBEN UNDERDULDEN WAGT MICHAEL RUF MIT DEN “ASYL-DIALOGEN”.
Viele leise, unverhoffte Begegnungen, die tief bewegen.Ein intensiver Abend, ein bewegender Stoff.
REFUGEES TALK BACK. THE STORIES ARE RAW AND IMMEDIATE.
SPEKTAKULÄRES THEATER, SPEKTAKULÄR GERADE DURCH DEN VERZICHT AUF SENSATIONEN.
SO MACHT DAS STÜCK NICHT NUR AUF DAS UNRECHT AUFMERKSAM, (…), ES ZEIGT AUCH EINEN AUSWEG, ZEIGT, WIE VIEL ERREICHT WERDEN KANN.
Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde…

Wir hören diese Geschichte aus erster Hand, aus der Perspektive zweier junger Aktivist*innen, die gezwungen sind, sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei zu liefern. Die Geschichte konfrontiert uns mit der Frage, wie viel Mut wir entwickeln können, wenn aus zunächst lose verbundenen politischen Akteur*innen gute Freund*innen werden.
Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. 
POLITISCHES THEATER, DAS FÜR SEIN ANLIEGEN SENSIBILISIEREN UND AGITIEREN WILL. UND DEM DAS EINDRUCKSVOLL GELINGT. 
STILL IST ES IN DEN PUBLIKUMSREIHEN, VOLLKOMMEN STILL.DIE ZUHÖRER SITZEN GEBANNT.DIE DARBIETUNGEN ERSCHÜTTERN UND WERFEN BEI DEN ZUHÖRERN VIELE FRAGEN AUF. 
WER SICH NOCH NICHT MIT DEN SCHICKSALEN VON FLÜCHTLINGEN AUSEINANDER GESETZT HAT, DER BEKOMMT HIER EINEN GUTEN EINBLICK. 
Intensives, oft schmerzliches, aber für Momente auch erstaunlich komisches und warm-menschliches Kopfkino. (…)
Große Wirkung.
Drei sehr berührende und erschütternde Geschichten über Widerstand, Lebensmut und Hoffnung. (…) eine Inszenierung, die wirklich sehr packend wirkt.
Eine beschämende Schlussfolgerung für das angeblich so perfekte und attraktive Europa und insbesondere für Deutschland.
Die Asyl–Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben. 

Dokumentarisches Theater

Die Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe sind dokumentarisches Theater.

Autor Michael Ruf führt mehrere Stunden lange Interviews, die dann lediglich gekürzt und verdichtet werden.

Es wird dabei nichts hinzu erfunden und die sprachliche Ausdrucksweise wird beibehalten.

Wortgetreues, wortwörtliches Theater.Ein bundesweites Netzwerk von Schauspieler*innen und Musiker*innen bietet dann die Theaterstücke dar.

Somit sind es meist regionale Schauspieler*innen und Musiker*innen, welche die Monolog-Stücke aufführen.


Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten.

Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. 

Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.
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Über Wort und Herzschlag

Als Autor und Regisseur der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe hat Michael Ruf den Verein „Bühne für Menschenrechte“ aufgebaut.

Zentrales Element dieses Projekts war ein bundesweites Netzwerk von Schauspieler*innen und Musiker*innen sowie seine künstlerische Handschrift des ‚wortgetreuen Theaters‘.

Am 26.8.2019 hat Michael Ruf die Organisation „Wort und Herzschlag“ gUG (haftungsbeschränkt) gegründet. Diese ist seit 31.10.2019 als gemeinnützig anerkannt.

Mit dieser Organisation und dem genannten Künstler*innen-Netzwerk wird er nun seine Theaterstücke darbieten.

Die Arbeit unter neuem Label stellt somit eine kontinuerliche Weiterführung seiner bisherigen Arbeit der letzten 11 Jahre dar.

Radio

ASYL-MONOLOGE – Bayerischer Rundfunk – BR 5
ASYL-MONOLOGE – NDR – Norddeutscher Rundfunk

Bisherige Förderer

Die Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe wurden bislang von folgenden Förderern unterstützt:

TV und Video

Termine

DIE MITTELMEER-MONOLOGE 

(kurzer Auszug)

Berlin Kreuzberg

19.1.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE 

(kurzer Auszug)

Berlin Hackesche Höfe Kino

bei Filmpremiere von ‚Operation Moonbird‘

13.2.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE 

(Auszug)

vor Besuchergruppe des Instituts für angewandte Kulturwissenschaften

Berlin

3.3.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE 

(Auszug)

vor Besuchergruppe des Instituts für angewandte Kulturwissenschaften

Berlin

10.3.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Felix Nussbaum Haus

Osnabrück

24.3.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein

Hamburg Niendorf

25.3.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Theater Paderborn

26.3.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE 

Erlangen

28.3.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Bahnhof Langendreer Bochum

27.4.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE 

Heilig-Kreuz-Kirche Berlin

20.5.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Hamburg

31.5.2020

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Schauspiel Frankfurt

1. Halbjahr 2020

Bisherige Kooperationspartner

Bei den bisherigen Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe kam es zu unzähligen Kooperationen, u.a. mit:

Auszeichnungen

Die Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge wurden bislang mit folgenden Preisen ausgezeichnet:

Unter 284 Bewerber*innen Auszeichnung der Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge mit dem Hauptpreis (2015). Der Preis würdigt das Werk von Kunstschaffenden, die sich gegen Rassismus stark machen und Vielfalt mit kreativen Mitteln gestalten..

Ein in seiner Einfacheit überragendes künstlerisches Konzept.

Laudatio von Friedhelm Boginski, Bürgermeister von Eberswalde:

Das Stück ‚Asyl-Monologe‘ ist ein leises Theaterstück, es ist nicht agitatorisch, es erzählt einfach.

Es ist konkret, eindringlich, und sehr berührend.

Die bisherigen Aufführungen des Theaterstückes haben vieles ausgelöst.

So sind in vielen Städten nach den Aufführungen Initiativen, Gruppen und sogar Vereine entstanden (…).

Laudatio von Walter Hättig, Stiftung Nord-Süd-Brücken (2014)

Integrations-Preis, vergeben vom Diözesanrat des Erzbistums Berlin. Soll anregen, den Weg für ein Miteinander von Menschen verschiedener Nationen, Religionen, Sprachen und Kulturen zu ebnen.

Es ist den Schauspielerinnen und Schauspielern gelungen, das sperrige Thema “Flüchtlinge und Asyl” auf tiefgreifende und intensive Weise in die Herzen des Publikums zu tragen.

aus Laudatio (2012)

Der Preis würdigt Engagement sowie Projekte, die andere Interessierte inspirieren und anregen, selbst tätig zu werden.

Wir halten die Asyl-Monologe für ein sehr wichtiges Projekt.

Laudatio von Prof. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung Berlin (2011)

Bisherige Spielstätten

Die Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe wurden bislang u.a. in folgenden Spielstätten dargeboten:

Actors for Human Rights Großbritannien

Dieses Projekt, gegründet und aufgebaut von Christine Bacon, lieferte die Inspiration für Michael Rufs Arbeit.
Bacon baute ein landesweites Netzwerk engagierter Schauspieler*innen und Musiker*innen auf, die sich für Menschenrechte engagieren.

Beide stehen im regelmäßigen kollegialen und kreativen Austausch.

Kontakt


info at wort-und-herzschlag.de

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